PRO-AD

Kurzbeschreibung des Projekts:

Dem Erlernen und Trainieren der Fertigkeit des algorithmischen Denkens, bzw. Computational Thinking durch Programmiertätigkeiten wird oft nachgesagt, dass es gleichzeitig die Kompetenz des Problemlösens erhöht (s. bspw. Highfield, 2010 oder Bruderer, 2009). Da diese Kompetenz sowohl im Mathematikunterricht (vgl. Winter, 1995), als auch in der aktuellen und zukünftigen Arbeitswelt (vgl. Hermann et. al., 2017) eine entscheidende Rolle spielt, werden im Rahmen dieser Forschungsarbeit didaktische Konzepte und Materialien zur Einführung des Programmierens mit Hilfe visueller Programmiersprachen und Robotern in der Primarstufe (Klassenstufen 3 bis 6) entwickelt. Bei der Entwicklung der Unterrichtseinheiten fließen die Erkenntnisse aktueller Forschungsarbeiten zum Thema Problemlösen ein (bspw. Lewis et. al., 1998,  Winter, 1995 oder auch Heinze,  2007). Die Lernumgebungen entstehen in enger Kooperation mit den teilnehmenden Schulen, an denen die entwickelten Konzepte getestet und etabliert werden. Durch Testung der Lernenden und Befragungen der Lehrenden wird der Zusammenhang von Programmier- und Problemlösekompetenz, sowie der Einfluss von visuellen Programmiersprachen auf das Interesse der Lernenden an MINT-Themen untersucht. Die Konzepte und Unterrichtsmaterialien werden im Rahmen der Promotion als Open Education Resources (kurz: OER) veröffentlicht, so dass diese auch von anderen Schulen frei verwendet und etabliert werden können.

Partner:

Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH

Team:

Prof. Dr. Silke Ladel
Timo Münzing